Filmvorführung: Die Revolution der Selbstlosen

Selbstlosen

Der Film "Die Revolution der Selbstlosen" stellt die Frage: Selbstbezogenheit, Materialismus und Geldgier - ist der Mensch ein Raubtier? Der Dokumentarfilm zeigt, dass Mitgefühl, Altruismus,Hilfsbereitschaft,Moral grundlegende, angeborene Wesenszüge des Menschen sind. Mit moderierter Diskussion im Anschluss.

Selbstbezogenheit, Materialismus und Geldgier – ist der Mensch ein Raubtier? Immer mehr Wissenschaftler stellen diese pessimistische Sichtweise der Menschheit in Frage. Mit einfachen Experimenten aus den Bereichen Biologie, Psychologie und Ökonomie wird in diesem Dokumentarfilm gezeigt, dass Mitgefühl, Altruismus, Hilfsbereitschaft, Moral und die Fähigkeit zur Kooperation grundlegende, angeborene Wesenszüge des Menschen sind.

Der englische Philosoph Thomas Hobbes schrieb: "Homo homini lupus est - der Mensch ist dem Menschen ein Wolf“. Die Geschichte der Menschheit scheint diese Aussage zu bestätigen. Doch immer mehr Wissenschaftler stellen diese pessimistische Sichtweise der menschlichen Natur in Frage. Psychologen, Neurowissenschaftler und Primatenforscher haben herausgefunden, dass Mitgefühl, Altruismus, Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit zur Kooperation durchaus grundlegende, angeborene Wesenszüge des Menschen sind.

Sylvie Gilman und Thierry de Lestrade haben Wissenschaftler bei ihren Forschungsarbeiten begleitet:

  • Ausgangspunkt sind entwicklungspsychologische Studien, die bereits im Babyalter ansetzen und das Bild eines Menschen zeigen, der hochgradig kooperativ ist.
  • Nach Studien der Universität Yale verfügen Babys bereits in den ersten Lebensmonaten über ein moralisches Urteilsvermögen, eine Art Gerechtigkeitssinn und zeigen spontan altruistische Verhaltensweisen.

Angesichts der weltweiten Herausforderungen, die nach radikalen Veränderungen rufen, stellt sich die Frage, ob und wie diese positiven Charaktereigenschaften des Menschen gefördert werden können. Könnte man Selbstlosigkeit womöglich sogar üben?

Unermüdlicher Botschafter dieser Überlegung ist der studierte Molekularbiologe Matthieu Ricard. Der buddhistische Mönch studiert mit Hirnforschern die Wirkung von Meditation auf das Gehirn. Zahlreiche Experimente zum Geistestraining weisen nach, dass die individuelle Wandlung möglich ist. Meditationsübungen an Schulen in Problemvierteln zeigen bereits überraschende Erfolge im Sozialverhalten und im Kampf gegen Aggressionen.

Film mit moderierter Diskussion im Anschluss.

Link zum englischen Trailer: klicke hier.


Eintritt Unkostenbeitrag 4 €

Treffpunkt Philosophie - Neue Akropolis München
Schwanthaler Straße 91
80336 München

E-Mail muenchen@treffpunkt-philosophie.de
Telefon 089 / 5428585
Fax 089 / 5428531